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Reinigungsservice oder private Putzhilfe? Der Unterschied und was sich für Sie lohnt

  • Maximilian Smailus
  • vor 5 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Wer sich Unterstützung im Haushalt holen möchte, steht vor einer wichtigen Entscheidung: Soll es eine private Putzhilfe sein, eine angemeldete Reinigungskraft auf Minijob-Basis – oder doch ein professioneller Reinigungsservice? Jede Variante hat Vor- und Nachteile. Wir zeigen Ihnen, wann welche Lösung sinnvoll ist.

Variante 1: Private Putzhilfe ohne Anmeldung

Die unkomplizierteste, aber rechtlich problematischste Lösung: Eine Bekannte oder Empfehlung kommt regelmäßig und bekommt Geld in die Hand. Was viele nicht wissen: Das ist Schwarzarbeit und für beide Seiten strafbar.

Die Risiken werden meist unterschätzt: Wenn Ihre Putzhilfe sich bei Ihnen verletzt, haften Sie als Auftraggeber – die gesetzliche Unfallversicherung greift nur bei angemeldeten Helfern. Stellt sich heraus, dass die Person ohne Anmeldung gearbeitet hat, drohen außerdem empfindliche Bußgelder.

Variante 2: Angemeldete Haushaltshilfe (Minijob)

Die rechtlich saubere Variante einer privaten Putzhilfe ist die Anmeldung als Haushaltsangestellte – zum Beispiel über die Minijob-Zentrale (Haushaltsscheckverfahren). Das geht überraschend einfach und hat sogar steuerliche Vorteile: Bis zu 20 Prozent der Kosten können Sie als haushaltsnahe Dienstleistung beim Finanzamt absetzen.

Vorteile:

  • Feste Person, die mit Ihrer Wohnung vertraut wird

  • Vergleichsweise günstig – Stundenlöhne meist zwischen 12 und 15 Euro

  • Unfallversicherung und gesetzliche Absicherung sind geregelt

  • Steuerlich absetzbar als haushaltsnahe Dienstleistung

Nachteile:

  • Verwaltungsaufwand: Anmeldung, monatliche Abrechnung, ggf. Lohnzettel

  • Bei Krankheit oder Urlaub steht niemand zur Verfügung

  • Sie sind Arbeitgeber mit allen Pflichten, inklusive Lohnfortzahlung

  • Vertretung im Krankheitsfall ist Ihr Problem

Variante 3: Professioneller Reinigungsservice

Bei einer Reinigungsfirma beauftragen Sie nicht eine Einzelperson, sondern ein Unternehmen. Das hat einige praktische Vorteile, kostet aber meist mehr.

Vorteile:

  • Keinerlei Verwaltungsaufwand für Sie

  • Vertretung bei Krankheit oder Urlaub ist automatisch geregelt

  • Versicherung für Personen- und Sachschäden über die Firma

  • Mitarbeiter sind angemeldet, sozialversichert und qualifiziert

  • Auch steuerlich absetzbar als haushaltsnahe Dienstleistung

  • Professionelle Geräte und Reinigungsmittel

Nachteile:

  • Höhere Stundensätze als beim Minijob (meist 28 bis 40 Euro)

  • Manchmal wechselnde Reinigungskräfte – fragen Sie nach festen Teams

  • Mindestlaufzeiten oder Mindeststundenzahlen können vereinbart werden

Welche Lösung passt zu Ihnen?

  • Wenig Reinigungsbedarf, viel Zeit für Verwaltung: Minijob

  • Wenig Verwaltungslust, regelmäßiger Bedarf: Reinigungsservice

  • Hohe Ansprüche an Hygiene oder besondere Reinigung: Reinigungsservice

  • Urlaubs- und Krankheitsausfälle wären problematisch: Reinigungsservice

  • Maximale Kostenoptimierung mit eigener Organisation: Minijob

Reinigungsservice West arbeitet ausschließlich mit angemeldeten, sozialversicherten Reinigungskräften und ist voll versichert. Wir bieten flexible Vereinbarungen ohne unnötig lange Mindestlaufzeiten. Sprechen Sie uns an unter 04164 / 8756455 oder schreiben Sie uns für ein unverbindliches Angebot.

 
 
 

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